Breisacher Ruderverein e. V.

Wir waren begeistert.

Zu einem wunderschönen Wochenende in Würzburg gehörte auch unsere Teilnahme an der traditionellen Bocksbeutelregatta. Und teilgenommen haben eigentlich recht viele. Selten, dass unsere Mannschaft komplett war. So saßen in den ca 1 ½ Monaten vor der Regatta, in denen 2 mal in der Woche trainiert wurde, immer wieder andere Mannschaften im Boot, die das Team unterstützt haben und das Training mitgefahren sind. Die mitgeholfen haben, die Technik zu verbessern, die Ausdauer zu stärken  und den Teamgeist zu finden.

Gut für uns, dass auch die Master an der Bocksbeutelregatta teilnahmen, und Marzellinus früh aufstand, um die Boote rechtzeitig nach Würzburg zu bringen. Während die Master am Samstagmorgen anreisten, hatten wir uns schon für den Freitagabend einen Tisch in der alten Traditionsgaststätte „Weinhaus Schnabel“ im Herzen von Würzburg reserviert. Und nachdem Silke und ich endlich die Jugendherberge fanden, wurde es auch für uns ein wunderschöner Abend. Bei traumhaftem Spätsommerwetter auf der alten Stadtbrücke über den Main in die Altstadt. Es ist ja bekannt, dass Würzburg eine Unistadt ist, aber so viele junge Menschen sind mir auch in Freiburg noch nicht begegnet. Die Kneipen waren offen, die Tische standen draußen und es war eine mitreißende und gleichzeitig entspannte Stimmung. Im „Schnabel“ sind wir dann zusammengesessen und haben uns auf die Regatta eingestimmt. Maßvoll, hatten wir uns doch vorgenommen, ein gutes Rennen abzuliefern. Und so wurde es auch nicht so spät, als wir uns für den Morgen auf dem Bootsgelände verabredeten. (Wer weiß, ob wir so fit gewesen wären, wenn der Ausschank in Würzburg draußen auf der Brücke nicht schon um 22.30 Uhr beendet worden wäre).

Die Stimmung auf dem Bootsgelände war prächtig. Weiterhin ruhiges Spätsommerwetter und alle in froher Erwartung.  Die Bootshäuser der Würzburger Vereine liegen am Rande der Stadt an einem winzigen Seitenarm des Mains. Ein wunderschön grünes Gelände mit altem Baumbestand und genügend Platz für die vielen Bootsanhänger. Nur die Autos mußten draußen bleiben. Dann das Boot aufriggern, 4,5 km an den Start fahren.

In kurzen Abständen wird jedes Boot gestartet. Wir sind das 3. Boot von neun. Nach 500 Metern hat uns das erste Boot überholt. Wir gehen nicht mit, bleiben bei unserem Schlag und überholen nach 2 km das vor uns fahrende Boot. Wir sind nicht Letzter. 500 Meter vor dem Ziel stehen unsere Master auf einer Fußgängerbrücke und feuern uns kräftig an. Andreas geht noch einmal mit dem Schlag hoch. Die letzten 500 Meter. Wir sind Vierter geworden und echt begeistert. Begeistert auch von Peter, unserem Steuermann, der uns 4,5 km gefordert hat, der uns motivierte und mit seinen Steuerkünsten den kürzesten Weg ins Ziel fand.

Jetzt hoffen wir, dass es weitergeht. Interessante Regattaplätze für den Breitensport gibt es einige,  und Würzbug reizt uns natürlich besonders. Und vielleicht findet sich ja der ein oder andere um mitzufahren.

Klaus Wollschläger

boxbeutel2018

Prolegomena

Poetry is that which is lost in translation[1]. I have lived for some 40 years in some form of translation, so when I was offered the chance to write this report on the “Wanderfahrt” in English, I was only too happy to accept. Several colleagues offered to translate my text, but I hope that I was not rude in the way I turned down these offers. I want to offer all who read it the chance to make their own translation for their own needs.

Even if you do not understand the English language, just read it out loud and let the words work on you.

There are a number of words from German which have found their way into English. Possibly the most prominent is “Kindergarten”. Another is Frankfurter[2]. Beloved of theologians is the wonderful prefix “ur” as in Urquelle or Urtext[3]. We may well have to add “Wanderfahrt” to this small list. Despite trying different dictionaries and web-sites I haven’t been able to find an English equivalent.

There is of course the English “wander” but with its soft liquid w it has a very different feeling to the hard w of German.  Just listen to the carol “I wonder as I wander”[4], or that iconic poem of the English romantics “I wandered lonely as a cloud”[5]. To wander has something very light or ephemeral about it, soft and delicate, and indeterminate. Can this be said about a “Wanderfahrt”?

I will attempt to approach the essence of “Wanderfahrt” in different ways which may bring us closer what it means or is. In doing this I will reflect on our common experience of the “Wanderfahrt” of the ARC and BRV in September 2018.

Zum Abschluss der Rudersaison 2018 veranstaltete der Breisacher Ruderverein am 30.9. seine traditionelle interne Meisterschaft. Über die Sprintstrecke von 350 m traten bunt gemischte Mannschaften im gesteuerten Vierer gegeneinander an und lieferten sich bei traumhaftem Herbstwetter spannende Rennen auf der heimischen Regattastrecke. Das Event erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit und trägt immer wieder dazu bei die verschiedenen Trainingsgruppen und Generationen innerhalb des Vereins in einem sportlichen Rahmen zusammenzuführen. Gerade für Neueinsteiger ist die Vereinsregatta eine tolle Gelegenheit die langjährigen Mitglieder des Vereins besser kennenzulernen und gleichzeitig erste Regattaluft zu schnuppern. Das diesjährige Siegerboot setzte sich aus zwei ehrgeizigen Junioren und zwei erfahrenen alten Hasen zusammen. Die Mannschaft harmonierte sehr gut und fuhr vom Vorlauf über das Halbfinale konsequent ins Finale. Dort lieferten Helmut Schaaff, Klaus Wollschläger, Dennis Ciommiento und Linus Diodone erneut ein super Rennen ab und holten sich verdient der ersten Platz. Nicht weniger ambitioniert aber am Ende mit einer Bugspitze dahinter kamen Holger Barth, Wendelin Fischer, Flora Hecklinger und Lina Breitenfeld auf den zweiten Platz. 

Webcam Süd

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